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Leitfaden Häusliche Gewalt

Viel wichtiger noch ist der in diesen Studien belegte Zusammenhang zwischen Häuslicher Gewalt und gesundheitlichen Symptomen: So leiden die Hälfte der von Gewalt betroffenen Frauen an körperlichen und zwei Drittel der Frauen an psychischen und psychosomatischen Beschwerden. Aufgrund solcher Symptome werden wir als ÄrztInnen konsultiert. Solange die Ursache dieser Symptome nicht erkannt wird und nicht entsprechende Schritte in die Wege geleitet werden, ist die Therapie rein symptomatisch und führt zu keiner nachhaltigen Verbesserung, ja das Leiden kann sich so noch verlän- gern. Wichtig ist in erster Linie das Wissen, an welche kompetente Stelle die Patientin überwiesen werden kann, und nicht das Problem selbst zu lösen.

Die oben erwähnten Studien zeigen auch, dass sich von Gewalt betroffene Frauen am häufigsten an Institu- tionen des Gesundheitswesens wenden und in diese am meisten Vertrauen haben. Aus Scham-, Schuld- oder Angstgefühlen sprechen betroffene Frauen selten von sich aus über Häusliche Gewalt. Aktives Nachfragen mit Taktgefühl, jedoch auch ohne Beschönigung, ist deswegen eine unserer wichtigsten Aufgaben.

Dieses Nachschlagewerk, im Auftrag der gynécologie suisse erstellt, gibt in übersichtlicher Form alle nötigen Informationen.

Leitfaden Häusliche Gewalt
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Aufklärungsprotokoll
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Dokumentation Häusliche Gewalt
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Bestätigung
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Befunde Häuliche Gewalt
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