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Newsletter Nr. 13: Der Toxoplasmose-Routinetest in der Schwangerschaft wird wegfallen

Autor: Publikationsdatum:
08.07.2009

Bei Toxoplasmose handelt es sich um eine leichte und häufige Infektionskrankheit, hervorgerufen durch einen Parasiten (Toxoplasma gondii), der vor allem durch rohes Fleisch, in seltenen Fällen durch Gemüse und Tierkot (Hauskatze) auf Menschen übertragen wird. Meist verläuft die Infektion unbemerkt, teilweise (5%) mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Wer infiziert wurde, hat anschliessend einen lebenslangen Schutz vor erneuter Erkrankung, was sich durch spezifische Antikörper im Blut nachweisen lässt.

Rund zwei Drittel der Erwachsenen im Reproduktionsalter in der Schweiz sind aber nicht immun (im Bluttest «seronegativ»). Infizieren sich Frauen während der Schwangersch. Bei Toxoplasmose handelt es sich um eine leichte und häufige Infektionskrankheit, hervorgerufen durch einen Parasiten (Toxoplasma gondii), der vor allem durch rohes Fleisch, in seltenen Fällen durch Gemüse und Tierkot (Hauskatze) auf Menschen übertragen wird. Meist verläuft die Infektion unbemerkt, teilweise (5%) mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Wer infiziert wurde, hat anschliessend einen lebenslangen Schutz vor erneuter Erkrankung, was sich durch spezifische Antikörper im Blut nachweisen lässt. Rund zwei Drittel der Erwachsenen im Reproduktionsalter in der Schweiz sind aber nicht immun (im Bluttest «seronegativ»). Infizieren sich Frauen während der Schwangerschaft mit dem Erreger, ist dies für sie selbst nicht gravierend. Für das ungeborene Kind kann die mütterliche Infektion jedoch, wenn auch sehr selten, gefährlich sein, das heisst zu Fehlgeburten oder im Verlauf der Kindheit Schäden, meist an Augen und Gehirn, führen. Aus diesem Grund wurde bisher routinemässig ein Bluttest auf Toxoplasmose-Antikörper in der Frühschwangerschaft empfohlen und bei seronegativen (d.h. nicht immunen) Frauen teilweise wiederholt. Ist bei einem Test eine akute Toxoplasmose festgestellt und durch eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt worden, ist die Mutter mit Antibiotika behandelt worden mit dem Ziel, eine Übertragung des Erregers auf das Kind zu verhindern.aft mit dem Erreger, ist dies für sie selbst nicht gravierend. Für das ungeborene Kind kann die mütterliche Infektion jedoch, wenn auch sehr selten, gefährlich sein, das heisst zu Fehlgeburten oder im Verlauf der Kindheit Schäden, meist an Augen und Gehirn, führen. Aus diesem Grund wurde bisher routinemässig ein Bluttest auf Toxoplasmose-Antikörper in der Frühschwangerschaft empfohlen und bei seronegativen (d.h. nicht immunen) Frauen teilweise wiederholt. Ist bei einem Test eine akute Toxoplasmose festgestellt und durch eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt worden, ist die Mutter mit Antibiotika behandelt worden mit dem Ziel, eine Übertragung des Erregers auf das Kind zu verhindern.

B. Hirrle im Auftrag der gynécologie suisse