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Expertenbrief Nr. 50 Empfehlungen für die Gebärmutterhalskrebsvorsorge

Autoren: Brigitte Frey Tirri, Patrick Petignat, Martine Jaccot-Guillarmod, Michael D. Mueller, Mathias Fehr, André B. Kind

 Die Änderungen basieren auf den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die seit der Erstellung des Briefes 2012 bekannt wurden und schliessen die spezifische Situation in der Schweiz ein.

Zusammenfassung der Empfehlungen:

  • Screening alle 3 Jahre von 21 bis 70 Jahren
  • zytologisches Screening alle 3 Jahre von 21 bis 29 Jahren
  • zytologisches oder primäres HPV-Screening alle 3 Jahre von 30 bis 70 Jahren.
    Cave: aktuell wird der HPV-Test im primären Screening von der Grundversicherung noch nicht übernommen. Deshalb empfehlen wir das zytologische Screening bis die Kostenübernahme gesetzlich geregelt ist.
  • beim primären HPV-Screening erfolgt bei HPV-Hochrisko-Typ-Positivität die Zervixzytologie. Gemäss dieser wird das weitere Procedere festgelegt (siehe Algorithmen Anhang 1)
  • Für die Nachverfolgung und Festlegung des Prozederes bei auffälligen Befunden ist der entnehmende Arzt/die entnehmende Ärztin verantwortlich.
  • Ende des Screenings mit 70 Jahren bei blander Anamnese und unauffälligem Screeningergebnis
  • Im Rahmen des HPV-Screenings dürfen nur validierte Tests verwendet werden. Der Name des verwendeten Tests muss mit dem Testergebnis aufgeführt werden.

Im Anhang zu diesem Expertenbrief sind Algorithmen zur weiteren Abklärung von Befunden dargestellt (separates Dokument).

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